2008

01.
Juli
Kieler Nachrichten - NORDJOB 2008 mit der Sanitätsschule Nord

Große Bandbreite bei der Nordjob

Jugendliche aus der Region vereinbarten im Vorfeld 2600 Einzelgespräche - IHK freut sich über "Erfolgsstory"

Neumünster - "Die Nordjob ist eine Erfolgsstory", sagt Michael Legband, Pressesprecher der Industrie- und Handelskammer Kiel, über die vierte Berufs-Informations-Messe in den Holstenhallen in Neumünster: In zwei Tage werden sich 47 Unternehmen, Berufsschulen, Hochschulen und Beratungsinstitute Schülern verstellen, die auf der Suche nach dem richtigen Beruf sind.

  Verbindlichkeit ist bei der Messe das A und O: Im Vorweg vereinbarten Jugendliche aus 37 Schulen aus der Region Neumünster 2600 Termine für Einzelgespräche. An den Ständen wird registriert, ob sich die Schüler auch an die Vorgaben halten. Die Jugendlichen kommen gut vorbereitet: Berufsberater wiesen ihnen im Unterricht den Weg, wie sie vom Info-Tag profitieren, sagt Carolin Obal vom Institut für Talente (IFT), das die Messe organisiert.
  Das Messe-Konzept hat sich bewährt: 14 Veranstaltungen nach dem Vorbild der Nordjob gibt es inzwischen bundesweit.
  Schülerin Vivian Muus hat einen sauber ausgedruckten Fragekatalog für ihr Gespräch mit den Vertretern vom Friedrich-Ebert-Krankenhaus ausgearbeitet. Fragen wie "Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?", "Welche Abteilungen werde ich in der Ausbildung kennen lernen?" und "Wo findet der Berufsschulunterricht statt?" werden binnen fünf Minuten geklärt. Die Schülerin von der Realschule am Marschweg in Kaltenkirchen ist zufrieden.
  Für Mitschülerin Alisa-Arzu Sagular dagegen wird der Info-Tag zur Bewährungsprobe in Sachen Fexibilität: Beim Termin mit dem Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk, stellte sie fest, das dort nur Berufe für Menschen mit Behinderungen angeboten werden. Spontan und ohne Terminabsprache suchte sie den Stand der Elly-Heuss-Knapp-Schule. "Das Angebot passt", sagt die 14-Jährige. Die Voraussetzung, eine 2,0 als Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis, schürt den Ehrgeiz der Kaltenkirchenerin: "Ich stehe auf 2,1."
  Ist nach einem Praktikum in der Grundschule auch der Wunsch stark, mit Kindern zu arbeiten, informiert sich die Schülerin über einen weiteren Beruf: Rettungsanitäterin. "Es ist ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. Das könnte ich auch machen": Ihre Erkenntnis deckt sich mit den Hoffnungen, die IHK und Messe-Anbieter mit dem Tag verbinden: Schülern den Blick öffnen für die Bandbreite der beruflichen Möglichkeiten.
  Die Stadtwerke Neumünster lassen Azubis mit den Schülern sprechen. Ein Verfahren, dass sich bewährt hat, sagt Ausbildungsleiterin Erna Husser. Erfahrungsgemäß sind die Schüler bei den fast gleichaltrigen Azubis weitaus offener.
  Eine Tasche voller Unterlagen hat Bianca Czemper dabei: Die 16-jährige Realschülerin ist auf eigene Initiative aus Wahlstedt gekommen und informiert sich vornehmlich über die Ausbildung zur Bürokauffrau: Meine Schule macht nicht mit."





AZAV-zertifizierter Bildungsträger gem. § 87 SGB III | staatlich anerkannte Lehranstalt für Rettungsassistenten und Rettungsassistentinnen | staatlich geeignete Stelle zur Durchführung von Ausbilderschulungen | staatliche Anerkennung für BAföG und Bildungsurlaub | BG-Ermächtigung als Stelle für die Aus- und Fortbildung in der Ersten-Hilfe gem. BGG 948 sowie Multiplikatorenschulungen (Erste-Hilfe-Ausbilder-Schulungen)

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Ver.: 1.2 / 28.06.2017